Monday, November 27. 2006wg-sause und sonstige nachwehenseit langem mal wieder eine kurze wortmeldung von meiner seite.. haben am samstag kräftig unsere wohnugn eingewiht und mal ein paar duzend leute eingeladen. knapp 40 nasen sind unserer einladung auch tatsächlich gefolgt und haben dazu beigetragen, dass die fuhre ein voller erfolg war. für alle die es verpasst haben (und auch für die anwesenden natürlich) habe ich noch ein paar impressionen hochgeladen: to be continued.... Tuesday, October 24. 2006hallo erstmalOk, stimmt. Ist schon lange her seit meinem letzen Eintrag. Deswegen sollen an dieser Stelle gleich mal die neusten news in unseren Blog reingesetzt werden. Und dies in der üblichen in medias res - Art. Wer den letzten Eintrag gelesen hat, weiss, dass die Prüfungsession für dieses Jahr endlich wieder vorbei ist. Zum Glück, war nicht gerade meine Zeit. Aber man kämpfte sich schliesslich durch und wartet nun auf die Ergebnisse. Dafür war die Auslastung der Freizeit durch Konzerte sehr vernünftig. Nebst RYAN ADAMS, der nicht überzeugen konnte, waren J5 in Zürich. Dieses Konzert übertraf meine Erwartungen. (siehe J5.MPG (15 sec.) ist kurz, aber den Beat wird man sofort erkennen.) Doch soll das nicht alles gewesen sein. SEEED wird uns noch in Fribourg beehren, in Genève spielt LOUISE ATTAQUE und in Zürich sind THE ROOTS zu Gast. Gestern fing der Ernst des Lebens wieder an. Die Uni hat ihre Tore wieder geöffnet. Somit sind wieder einige Partys angesagt. Natürlich war man auch schon an der ersten. Wie üblich im Populaire, wo die Studenten jeweils den „crazy monday“ feiern. Dann gings ins Irish und schliesslich, denn aller guten Dinge sind 3, fand man sich im Rock Cafe wieder. Also einen typischen Montagabend des Fribourgers Studentenlebens. Einen geglückten Unistart wünsche ich allen, die wieder mit dem Studium angefangen haben. Bis zum nächsten Schreiben! Peterstasi ist zurück!! und das in der kleinen schweiz
angefangen hat sein referat relativ interessant, mit der auflistung der verschiedenen gernzwachtkorps abschnitte der schweiz und einigen fakten über die einnahmen und konfiszierungen an schweizer grenzübergängen. doch dann zogen dunkle wolken auf... angefangen hat es mit aussagen, wie "wir haben sowieso schon genug ausländer in der schweiz und dank dem neuen asylgesetz fällt es uns nun noch leichter, sie an der grenze abzuweisen" dabei macht er eine feundliche geste die man auch als 'arschtritt' bezeichnen kann. danach lässt er sich gekonnt über das thema datenschutz aus und preist seine neuen methoden zur grenzüberwachung an. mit drohnen der armee und aufklärungshelis soll es in naher zukunft möglich sein, sogar autokennzeichen aus der luft lesen zu können und so selbst von grenzgängern profile zu erstellen. dass er sich da mit dem thema datenschutz beisst, macht sinn. wer will schon von seinem staat während 24/7 möglicherweise videoüberwacht werden? klar, man kann diese sache auch schönreden und behaupten, dass nur verdächtige überwachte werden, doch wer glaubt unter den ummständen einen willkürlichen überwachungsmafia noch dem obermafiosi? unser kommandant präsentiert dieses thema mit seltengesehenem enthusiasmus und vergisst dabei auch nicht zu erwähnen, dass er mal kommandant der berner polizei war. dass es bei seinem ausscheiden ein paar ungereimtheiten gegeben hat, scheint er zu verschweigen. ich will mich aber dazu nicht weiter äussern, da ich die verlässlichen quellen noch nicht erschlossen habe. ich mache mir ernsthaft sorgen, wenn solche menschen derartig einflussreiche positionen bekleiden. auf mich wirkte dieser kommandant wie einer, der aus der fichen-affäre und dem staatsicherheitsdienst der ehemaligen DDR keine lehren gezogen hat. er versucht höchstens die überwachungstechniken auszubessern und unter dem deckmantel der kriminatlitätbekämpfung erneut einzuführen.ich bin dennoch froh, dass es noch politiker und ämter gibt, die ihm vorgesetzt sind, sonst könnten wir das schweizerkreuz wohl bald verformen und würden uns in einem polizeistaat wiederfinden. ich weiss auch dass dieser eintrag sehr unqualifiziert ist und ass ich selber auch zuwenig politisches hintergrundwissen habe, dennoch sollte der leser wissen, was teils hinter den kulissen im anschaulichen bern passiert. so far... geniesst eure freiheit noch! Saturday, October 21. 2006NCO-Course zum dritten... an den herrn mit der nasesodele, schlussbericht des pfp (partnership for plausch) kurses 2006 in sion... die neue woche hat sehr relaxed gestartet und wir wurden wiederum mit genialstem wetter für unsere anwesenheit belohnt. rein schulisch haben wir vor allem counselling und diverse natoorientierungen behandelt. viel wichtiger war, was wir ausserschulisch erreicht haben. ganz geniale leute besser kennegelernt und uns richtig verbüdert. zwei krioaten und ein bosnier sitzen abend für abend mit der schweizer mafia im restaurant der kaserne und vernichten ein calanda 5dl nach dem andern... nach ladenschluss um 22:30 infiltrieren wir meist das american pub und versitzen dort bis der geldbeutel leer und die birne voll ist. am letzten abend ging es dann noch auf ein schönes nachtessen ins nachbardorf von sion um die ganzen diplomübergaben vonstatten gehen zu lassen und nochmal kräftig ins weinglas zu schauen, auf kosten des staates versteht sich. am freitag war es dann zeit für eine ausfühliche verabschiedung der teilnehmen und wir wurden um 11:00 aus dem dienst entlassen. sollte ich die musse haben, werde ich in nächster zeit noch ein paar bilder hochladen. gehabet euch wohl! ruhn! abtreten.. Sunday, October 15. 2006NCO-Course die zweitejaaaaa, weiter im takt. diewoche verläuft relativ unspektakulär - von 8 bis 18 uhr im schulzimmer, gutes essen, viel kaffee und noch mehr gaudi. die zeit die ich in sion verbringe werde ich wohl nicht in tagen sondern in kilogramm messen. ich denke der kurs dauert noch etwa 3kg lang, schuld ist die exzellente küche. ich spiele bereits mit dem gedanken im nächsten wk die ganze verpflegung nach sion outzusourcen um manpower zu sparen und die moral der truppe zu stärken. ob die 4,5h anfahrtsweg praktisch sind, muss ich mir noch überlegen... im unterricht behandeln wir vor allem fühungstechniken und erstellen profile von personen um mit ihnen ihren präferenzen entsprechend kommunizieren zu können (klingt nett für die tatsache dass wir weiterhin vor allem befehle weitergeben^^) übers wochende ist spezialprogramm angesagt... ich verbreite gekonnt das gerücht, dass wir einen 20km marsch in den bergen absolvieren müssen und dann anschliessend in einem biwak auf 2300müm übernachten. verpflegung wird natürlich auch selber erlegt und zubereitet. nach anfänglicher panik versichert sich doch tatsächlich einer beim kurskommandanten ob dem wirklich so ist - zu seiner enttäuschung habe ich unrecht. wir haben also das alternativprogramm gewählt und sind ein wenig in der westschweiz herumgerauscht. das programm in kurzform: 07:45 abfahrt in sion nach lausanne 08:30 besuch olymipisches museum 10:00 schiffahrt von lausanne nach le brovenirgendwas 12:00 fischmenü *urgs* 14:00 stasi-vortrag von oberst nobs, kommandant der grenzwache schweiz. doch dazu nachher mehr hier.. 16:00 besuch der salzminen in bex 19:00 endlich am bhf bex bereit für den sonntagsurlaub Tuesday, October 10. 2006PfP-NCO-Course 2006 Sion
nach langem warten ist es mal wieder soweit, dass ich an einem pfp kurs in sion teilnehmen darf. diesmal sogar in einer fortgeschrittenen klasse. ich will euch aber nicht mit fakten langweilen, sondern ein paar gewohnt sarkastische kommentare abgeben. ganz allgemein, die blick-sudoku rätsel sind zu leicht und meist in 10 minuten gelöst! ich will mehr herausforderung!! doch gehen wir mal zum ablauf des kurses.. sonntags um 18:00 eingerückt, nächster termin 19:15 nachtessen, also finx ins nächste bistro disloziert und 3 bierchen zur brust genommen. nach dem nachtessen -high qualitiy standard- zimmer bezogen und fix ins nächste pub verschoben, um sich weiter dem biergenuss hinzugeben. am montag startet das programm auf militärische art und weise mit einem frühmorgendlichen aufstehen um 08:15. nach ausgiebigem frühstück fix das klassenzimmer infiltriert und direkt mal die ganzen utensilien eingesteckt, die uns gratis zur verfügung gestellt wurden. danach erst mal eine vorstellungsrunde und dann in die theorien zur gruppenbildung eingestiegen. wir befinden uns also in eienr sogenannten 'polite stage' wenn man coggs model beizieht. im punkt, in dem man die andern mitglieder einer gruppe also erst mal neugierig beobachtet und noch kein wirkliches vertrauen beobachtet werden kann. unsere klasse besteht aus 3 holländern (eef, rick und paul), 3 polen (wiktor, robert und slawomir), einem kanadier (rob) und meiner wenigkeit. vielleicht sollte ich noch erwähnen, dass sie alle berufsmilitärs sind, ausser mir natürlich. am abend gings dann zum unterirdischen see in st. léonard. nach anschliessendem apéro in ein weingut zum racletteschmaus. hehe die gesichter sind unbezahlbar, wenn man einem kasachen einen teller vorsetzt, in dem eine kartoffel in geschmolzenem käse schwimmt. ich will gar nicht darüber nachdenken, wieviele flaschen wein wir effizient vernichtet haben, um den pegel auf ein level anzuheben, das so eine ausgelassene stimmung am ersten abend ermöglicht. more to come, when time is on my side! Tuesday, October 3. 2006kampf den billaggebührenda denkt man sich nichts böses und plötzlich klingelts an der tür und der kleine mann von der billag steht da und will wissen ob man endgeräte besitze und ob diese am strom angeschlossen sind. gerade mal vorweg, führt konversationen mit billag-vertreter vor der haustür und schliesst die tür hinter euch. es kann sonst vorkommen, dass der gute den kochherd als radioempfänger und die klospühlung als fernbedienung identifiziert. also fix alles abstreiten und behaupten, man mache sogar den strom noch selber und habe ein zimmer voll mit hamsterrädern die alle 24/7 in betrieb sind um wenigstens das licht in der wohnung zu garantieren. wenn man dennoch genötigt wird, für die wenigen guten sendungen bei SF 1 oder 2 fast 30.- pro monat hinzublättern, sollte man genau prüfen, ob es nicht doch eine hintertür gibt, um der gebührenpflicht zu entkommen. warst du eventuell mal invalid oder bist schon rentner? dann kann man gebührennachlass verlangen. oder man ist -wie wahrscheinlich jeder student er auswärts studiert- wochenaufenthalter.
konkret heisst das, man muss als student keine billag zahlen, so lange man der billag glaubhaft machen kann, dass man nur 3 tage pro woche in der stadt verbringt. und dass sie 7 tage einen beobachter vor meine wohnung stellen, um zu prüfen ob ich nicht doch 30.- zahlen muss, glaube ich schlicht nicht. wichtig ist, dass ihr euch selber bei billag meldet und die umstände mitteilt. rechnet einfach nicht damit, dass das prozedere einer kündigung schneller als 3 monate geht. sie schicken zwar rechnungen in tagesfrist raus, aber kündigungen landen auf irgendeinem stapel im 7. UG und warten bis sich mal ein armer praktikant daran erfreuen darf. meine kündigung vom juni wurde ende september bestätigt... achja, rückt auch nicht mit der info raus, dass ihr breitband internet habt - wie auch, wenn man den strom selber macht - da man sonst für radioempfangsgebühren belangt werden kann. ausserdem darf der provider aus datenschutzgründen keine angaben an die billag weitergeben, die aufzeigen, welche haushalte über breitband verfügen. also auch hier, einfach abstreiten. in dubio pro reo! so viel zum kleinen spar-guide. ich hoffe dass einige diese tips nitzen können und sich so ein paar bier mehr im monat leisten können. enjoy! Monday, October 2. 2006prüfungsitze nun hier an meinem mac, und schreibe meinen ersten eintrag in userem wg-blog DACHSTOCK. hätte ehrlich nie gedacht, dass ich hier mal mitmachen werde. aber man muss bekanntlich mit der zeit gehen. wollte schon gerstern meinen erstes mal bloggen, jedoch hatte ich heute um 8.00 schon ne prüfung. hat mich ziemlich mühe gekostet heute in der früh aufzustehen. doch was macht man nicht alles, wenn der druck stimmt. egal. war dann noch recht amüsant. schliesslich schreibt man nicht alle tage eine prüfung und sitzt in der selben reihe wie die amtierende miss schweiz. À propos miss schweiz. nur so am rande soll erwähnt sein, dass auch mister schweiz an der uni fribourg studiert! klug und schön, an der uni fribourg alltag. leider wars nicht meine letzte prüfung. am kommenden freitag muss ich mich nochmals quälen lassen. Also auf bald! nun muss ich noch meine wäsche machen. und für alle, die’s auch so anmacht diese zu ordnen und die ebenfalls lieber die „wegwerfgesellschaft“ auf die kleider übertragen würden, hier einen tipp, wie die sache mit den t-shirts schneller geht. Sunday, October 1. 2006gratis und legales WinXP und mehr!habe bei meinen nächtlichen streifzügen durch die weiten des www eine interessante seite aufgspürt, welche vor allem die herzen von armen sudis höher schlagen lässt, die bisher nicht das geld oder nicht die musse hatten, sich ein originales XP von micro$oft zu holen. die seite basiert auf der idee, lernenden den zugang zu software zu erleichtern, indem man sie gratis oder sehr billig zur verfügung stellt. gleichzeitig hat das unternehmen quasi keine kosten für produktdistribution, erreicht aber dennoch eine grosse zielgruppe. die software liegt auf einem autorisierten misrosoft server und wird mit einem einmaligen key zum download bereitgestellt. man muss sich auch bereiterklären, die software nur zu schulischen zwecken (jaja, ne ist klar) zu nutzen. auf www.codezone.ch kann man sich unter angabe seiner schule registrieren und sich den dienst freischalten lassen (dauert unter umständen ein paar stunden). anschliessend im register 'students' die 'academic downloads' wählen und lossaugen. es gibt einige nette programme für denn allgemeinen gebrauch die man gratis ziehen kann. darunter Windows XP mit SP2 oder MS Visio. so, das wollt ich euch natürlich nicht vorenthalten, drum habt spass beim saugen und nicht vergessen:
dem ehrlichen finderleinzürich, mai 06da denkt man sich nichts böses und spaziert dank der überragenden unpünktlichkeit der schweizerischen bundesbahnen abends um halb zehn an der bahnhofstrasse entlang. leider hatten aber bvlgari und chanel schon feierabend, also wollte ich mir einen döner gönnen. auf dem weg zum bahnhof stolpere ich über ein lederetui, das wohl grad jemand verloren haben muss. zu meiner grossen überraschung ist es eine nagelneue digicam. man schaut links und rechts ob sich irgendwer verzweifelt nach etwas verlorenem umschaut. und da ist er, der vermeindliche verlierer. ich habe mich noch gewundert, warum dieser grossgewachsene mit dem feinen anzug so schnell an mir vorbeirannte. er winkt mir hinter einer hausecke zu und deutet mir an, dass ich zu ihm kommen solle... natürlich, ich hebe seinen müll vom boden auf und liefere ihr dann auch noch frei haus... leute gibt's. also zurückgewunken und kamera geschwenkt doch der gute macht keine anstalten, mir entgegen zu kommen. also gebe ich ihm noch ein paar sekunden, die er winkend und gestikulierend verstreichen lässt, und mache mich dann mit dem fundstück in richtung urania-zurich-central-city-police-investigation-station auf. ich fühle mich natürlich auf anhieb wohl in der polizeibastion, da ich endlich mal mit eigenen augen erleben darf, wie man effektiv steuergelder verschwendet. fünf beamte im hinterzimmer, doch keiner fühlt sich innerhalb der nächsten fünf minuten dazu berufen, sich meiner einer anzunehmen. ob es daran liegt das ich der einzige 'kunde' zu dieser nachtzeit bin und nicht mal aus der nase blute? (dann hätten sie mich sicher nur ans spital verweisen um weiter kaffee zu trinken...) nach einer weile überwindet sich ein beamter, doch den lehrling zu wecken und ihm arbeit aufzubrummen. der arme muss ein fundprotokoll ausfüllen, was sich als schwieriger erweist als man meinen könnte. kommt jetzt die hausnummer beim feld 'PLZ' rein oder doch eher bei 'Fax'? ich lasse ihn in seiner unwissenheit sitzen und deute an, das in 15 minuten mein zug nach hause fährt. nach langem ach und krach habe ich eine quittung in der hand, welche mich als finder der sache auszeichnet und mir das recht zugesteht, die fundsache nach drei monaten auf dem fundbüro abzuholen. mal wider ein paar monate verstreichen lassen und hoffen dass die kaffevernichtenden beamten den richtigen besitzer ausmachen können. ich erkundige mich nach fast vier monaten ganz dezent beim fundbüro und frage nach, ob die kamera abgeholt wurde. der nette herr versichert mir dass sie noch bei ihm sein und ihc sie abholen könne. das läst man sich natürlich nicht zweimal sagen und ab auf den zug nach zürich. 5 minuten vor ladenschluss noch ins fundbüro und das edle teil für 10.- ausgelöst. das lob ich mir, aber nächstesmal will ich eine kamera MIT ladegerät finden! an dieser stelle möchte der ehrliche finder noch dem unehrlichen verlierer danken, welcher dank akutem desinteresse seitens der stapo kaum mit konsequenzen oder einer aktennotiz rechnen muss.
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